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2010
Jahrestagung der
Saarländischen Krebsgesellschaft 2010
Onkologie im Saarland - quo vadis? Medizin zwischen Kompetenz und Kosten
Die Jahrestagung der Saarländischen Krebsgesellschaft 2010 fand als gemeinsame Fortbildungsveranstaltung zusammen mit dem Saarländischen Tumorzentrum am Universitätsklinikum und in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung am 25. September im Haus der Ärzte statt.

Dank neuer Behandlungsmethoden leben Patienten auch mit fortgeschrittenen Erkrankungen immer länger, so dass durch die Fortschritte in der Therapie der Verlauf einer Krebserkrankung sich häufig dem einer chronischen Erkrankung angleicht. Dies bedeutet aber auch einen höheren Versorgungsbedarf und Optimierung der onkologischen Versorgungsstrukturen.
Aus der Notwendigkeit eines zielgerichteten und abgestimmten Handelns aller Verantwortlichen wurde der Nationale Krebsplan im Jahre 2008 auf Initiative des Bundesgesundheitsministeriums, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren ins Leben gerufen. Hierbei wurden 4 Handlungsfelder mit jeweils weiteren Zielen definiert. Einen großen Raum im Nationalen Krebsplan nehmen die Themen Versorgungsstrukturen und Qualitätssicherung ein. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund sollte die Veranstaltung zur Bestandsaufnahme der Situation auf Landesebene dienen und Impulse zur Weiterentwicklung vor Ort geben.






Die hervorragende Arbeit des epidemiologischen Krebsregisters im Saarland und die entsprechend durchgängige Datenakquise eröffnet die Möglichkeit der onkologischen Versorgungsforschung. Ergebnisse hierzu wurden von Frau Christa Stegmaier vom Saarländischen Krebsregister vorgestellt. Darüber hinaus wurde skizziert, wie die Weiterentwicklung in Form eines landesweiten klinisch-epidemiologischen Krebsregisters im Saarland aussehen kann mit den enstprechenden Vorteilen in Bezug auf Qualitätssicherung der Organ- bzw. Tumorzentren, klinische und epidemiologische Auswertungen, Grundlagen für Präventionsmaßnahmen und Bedarfsplanungen usw. Dieses Projekt wird von der Saarländischen Krebsgesellschaft, dem Tumorzentrum und dem Saarländischen Krebsregister vorangetrieben mit finanzieller Unterstützung durch das Ministerium.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Verleihung des Förderpreises der Saarländischen Krebsgesellschaft an den Kreisverband Saarlouis des Deutschen Roten Kreuzes. Damit wurde das Engagement der Preisträger im Bereich der psychosozialen Krebsnachsorge mit vielfältigen Projekten in der Selbsthilfe gewürdigt.

Verleihung des Förderpreises der Saarländischen Krebsgesellschaft
durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Harald Schäfer an Frau Thomaser,
stellvertretend für den Kreisverband Saarlouis des
Deutschen Roten Kreuzes
Die Resonanz der Veranstaltung hat gezeigt, dass die angesprochenen Themen zu onkologischen Versorgungsstrukturen im Saarland, Qualitätssicherung und Finanzierung onkologischer Leistungen auf grosses Interesse bei den onkologisch tätigen Ärzten im niedergelassenen Bereich und in den Kliniken gestoßen ist. Die Diskussionen sollten Anlass zur konstruktiven gemeinsamen Fortentwicklung der onkologischen Versorgung im Saarland sein.

Prof. Dr. Harald Schäfer
Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft
SHG Kliniken Völklingen

Prof. Dr. Rainer Bohle
Vorsitzender des Tumorzentrums am Universitätsklinikum Homburg
Institut für Pathologie, Universitätskliniken des Saarlandes, Homburg

Dr. Gunter Hauptmann
Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes
2009
Patiententag 2009
Veranstalter
|
Saarländisches Tumorzentrum e.V. |
Saarländische Krebsgesellschaft e.V. |
Beim diesjährigen Patiententag wurden wieder zahlreiche Themen, von Viren die Krebs auslösen, über Impfungen bis zur Selbsthilfe und Kommunikation mit Tumorpatienten besprochen.
Anbei einige Bilder von der Veranstaltung:
Vortrag von Frauke Backes, Saarbrücken:
Wie sage ich es richtig? - Über Palliativmedizin sprechen (pdf - 1,6 MB)



2007
3. Saarländischer Krebskongress
Zum 3. Mal veranstaltete die Saarländische Krebsgesellschaft gemeinsam mit dem Saarländischen Tumorzentrum im Juli 2007 einen Kongress mit aktuellen Thermen zur Krebsbehandlung und Diagnostik. Das Treffen fand in den Räumen der Universitätsfrauenklinik Homburg statt und umfasste wichtige Frühsymptome von Krebserkrankungen, die immer beachtet werden sollten. Zum ersten Mal waren auch Laien, Patienten und Angehörige eingeladen. Es ergab sich die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Experten.
Es referierten
Dr. med. N. Thiel, Saarbrücken über Blut im Stuhl
Dr. med. Netzer, Homburg über Blut im Urin
Prof. Dr. Schlimmer, Merzig über Bluthusten (pdf - 654 KB)
Prof. Dr. Graf, Homburg über Lymphknotenvergrößerung im Kindesalter (pdf - 534 KB)
Fr. Dr. Weich, Völklingen über Palliativmedizin (pdf - 1,4 MB).
Die kompetent vorgetragen Themen regtenl zu einer engagierten Diskussion an.
Der herzliche Dank der SKG geht an alle Referenten und Helfer des Krebskongresses.
5. Benefizlauf der Saarländischen Krebsgesellschaft

Getreu seinem Versprechen aus dem Vorjahr, organisierte Prof. Dr. Preiß im Juli 2007 wieder den zur Tradition gewordenen Benefizlauf der Saarländischen Krebsgesellschaft. Unter dem bekannten Motto „Pakt für Gesundheit“ starteten die Läuferinnen und Läufer wieder am „Gasthaus Woll“ auf den Spicherer Höhen: 10.700 (als ¼ Marathon) und 5.300 (als 1/8 Marathon) konnten als Strecken ausgewählt werden.
Insgesamt 41 Sportler/innen fanden sich trotz schlechter Wetterlage ein. Auch haben sich die Organisatoren nichts von ihrer Begeisterung nehmen lassen, und den Lauf pünktlich um 11:00 Uhr gestartet. Die Gruppe schwärmte gemeinsam aus, unterwegs streng bewacht von Streckenposten.

Nach etwa 1 Stunde war der Lauf vorbei, alle gestarteten Sportler/innen waren im Ziel eingelaufen, wurden gebührend gefeiert und von Prof. Tilgen und Prof. Preiß mit einer Urkunde geehrt, die Spitzenläufer/innen erhielten zusätzlich eine Flasche Sekt.
Ein Startgeld wurde nicht verlangt. Die Spenden der Läuferinnen/er und der Pharmaindustrie werden – wie in jedem Jahr – zur Finanzierung der beiden psychoonkologischen Beratungsstellen in Homburg und Saarbrücken zur Verfügung gestellt. Vielen hundert Patienten und deren Angehörigen kann die Saarländische Krebsgesellschaft auf diesem Wege eine kostenlose Beratung anbieten und mit Rat und Tat zur Seite stehen.